ERWIN
Legio Patria Nostra
Von Louis Perez y Cid.
Ein Buch von Martine Trouillet.
Erwin war siebzehn, als er ohne Erklärung St. Gallen und seine Familie verließ, um nach Österreich zu gehen und der französischen Fremdenlegion beizutreten. Dort entdeckte er ein anderes Leben: Feldzüge, Indochina, Algerien und stille Treue.
Jahre später ließ er sich in Frankreich nieder. Das Leben verlief ruhig. Am Ende seines Lebens bestimmte er Clémence zu seiner Erbin. Sie kannte ihn nie wirklich. Er hatte eine Zeitlang das Leben ihrer Mutter geteilt, ohne jemals ihren Platz vollständig einzunehmen.
Als Clémence seine Wohnung durchsuchte, entdeckte sie eine Metallkiste voller Militärpapiere und Fotos. Darunter ein schlichtes Bild: ein Legionär, eine Frau, ein Kind. Nichts Außergewöhnliches, außer dem, was es enthüllte. Clémence erkennt das Foto und erinnert sich.
Hinter diesem Bild verbirgt sich eine umfassendere Realität: Kinder, geboren in Indochina von Legionärsvätern und asiatischen Müttern, oft an den Rand gedrängt, zwischen zwei Welten gefangen, ohne jemals ganz dazuzugehören.
Sie begibt sich auf die Suche nach dem Kind, das Erwin für verloren hielt. Eine diskrete, entschlossene Suche, verfolgt mit unerschütterlicher Entschlossenheit. Die Geschichte thematisiert auch den Schmerz der Kinder, die aus unmöglichen Liebesbeziehungen zwischen Besatzern und Besetzten hervorgegangen sind.
Als Clémence seine Wohnung durchsuchte, entdeckte sie eine Metallkiste voller Militärpapiere und Fotos. Darunter ein schlichtes Bild: ein Legionär, eine Frau, ein Kind. Nichts Außergewöhnliches, außer dem, was es enthüllte. Clémence erkennt das Foto und erinnert sich.
Hinter diesem Bild verbirgt sich eine umfassendere Realität: Kinder, geboren in Indochina von Legionärsvätern und asiatischen Müttern, oft an den Rand gedrängt, zwischen zwei Welten gefangen, ohne jemals ganz dazuzugehören.
Sie begibt sich auf die Suche nach dem Kind, das Erwin für verloren hielt. Eine diskrete, entschlossene Suche, verfolgt mit unerschütterlicher Entschlossenheit. Die Geschichte thematisiert auch den Schmerz der Kinder, die aus unmöglichen Liebesbeziehungen zwischen Besatzern und Besetzten hervorgegangen sind.
Dieser Erzählung liegt die Erinnerung der Indochina-Veteranen zugrunde. Viele dieser Kinder wurden in jungen Jahren von ihren Müttern getrennt, nach Frankreich repatriiert oder zurückgelassen. Manche fanden ihren Platz, andere wuchsen mit einer unüberbrückbaren Leere auf, gefangen zwischen zwei schwer zu vereinbarenden Herkünften. Eine Geschichte, die lange verschwiegen wurde, aber in ihren Erinnerungen tief lebendig ist.
Wie der Kolumnist Philippe Smans hervorhebt, gelingt es Martine Trouillet, die Gefühle ihrer Figuren eindrücklich zu vermitteln.
Erwin war ein realer Mensch. Diese Geschichte ist von seinen Worten und seinem Vermächtnis inspiriert. Es will weder korrigieren noch erklären, sondern Zeugnis ablegen von einem Mann mit seinen Fehlern und von einer einzigartigen Familie, der Legion, in der Bindungen auf andere Weise geknüpft werden, manchmal um den Preis von allem, was außerhalb bleibt.
Manche Schicksale hinterlassen nur Schweigen.
Erwin Legio Patria Nostra war Finalist beim Literaturwettbewerb des SRIAS Centre Val de Loire. Ein Exemplar dieses Buches befindet sich in der Bibliothek des Legion-Museums, was eine große Ehre ist.
Link zum Online-Shop des Autors:
A - ROMAN - ERWIN - LEGIO PATRIA NOSTRA
Für alle Bestellungen über diese Website bietet der Autor kostenlosen Versand an; geben Sie einfach den Code „LEGION'ARTS“ an der Kasse ein.
Link zur Rezension des Buches durch einen belgischen Literaturkritiker:
Erwin legio patria nostra – Martine Trouillet – Editions ML Production – 2024 – ISBN 9782494122161 – Rezension von Philippe Smans
Wie der Kolumnist Philippe Smans hervorhebt, gelingt es Martine Trouillet, die Gefühle ihrer Figuren eindrücklich zu vermitteln.
Erwin war ein realer Mensch. Diese Geschichte ist von seinen Worten und seinem Vermächtnis inspiriert. Es will weder korrigieren noch erklären, sondern Zeugnis ablegen von einem Mann mit seinen Fehlern und von einer einzigartigen Familie, der Legion, in der Bindungen auf andere Weise geknüpft werden, manchmal um den Preis von allem, was außerhalb bleibt.
Manche Schicksale hinterlassen nur Schweigen.
Erwin Legio Patria Nostra war Finalist beim Literaturwettbewerb des SRIAS Centre Val de Loire. Ein Exemplar dieses Buches befindet sich in der Bibliothek des Legion-Museums, was eine große Ehre ist.
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Link zur Rezension des Buches durch einen belgischen Literaturkritiker:
Erwin legio patria nostra – Martine Trouillet – Editions ML Production – 2024 – ISBN 9782494122161 – Rezension von Philippe Smans